Brüder Jünger
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Brüder Jünger

Der Schriftsteller Ernst Jünger (1895 – 1998) ist eine Jahrhundertgestalt. Sein Leben und sein Werk spiegeln wie kein anderes die Wendungen, die die deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert genommen hat. Sein literarisches Werk – Tagebücher, Essays, Romane, Erzählungen, im Verlauf von 80 Jahren entstanden – fordert zur Auseinandersetzung auf und gerät immer mehr in den Fokus der internationalen germanistischen Forschung.

Der Erste Weltkrieg, das Fronterlebnis haben Ernst Jünger nachhaltig geprägt und sein frühes Schaffen bestimmt. „In Stahlgewittern“ ist immer noch das meistgelesene Werk seines Oeuvres. „Auf den Marmorklippen“, kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs erschienen, ist eine unverhohlene Kritik des Gewaltregimes nach 1933 und bezeugt Jüngers aristokratische Haltung, die er Zeit seines Lebens eingenommen hat.

Der jüngere Bruder Friedrich Georg Jünger (1898 – 1977) wurde vor allem als Erzähler, aber auch als Lyriker bekannt. In der Nachkriegszeit ein prominenter Autor geriet sein Werk ab den 1960er Jahren zunehmend in Vergessenheit. Seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts ist wieder ein zunehmendes Interesse zu verzeichnen. So wurden in der jüngeren Vergangenheit einige seiner Werke in andere Sprachen übersetzt.