Jünger-Debatte 8
und
2. Jünger-Reise
nach Sardinien im Mai 2026
Die neue Jünger-Debatte 8 wird nun voraussichtlich Ende September erscheinen und ist diesmal als reiner Quellenband konzipiert. Sobald wir unser Kontingent von Klostermann erhalten haben, wird der Band wie immer als Jahresgabe 2025 an alle Mitglieder versendet.
Aufgrund der Tatsache, dass hierfür nicht wie sonst auf Vorträge der Tagung zurückgegriffen werden konnte (2024 gab es ja anstatt einer Jünger-Tagung die 1. Jünger-Reise auf Spuren der „Strahlungen“ nach Paris), haben die Herausgeber sich entschlossen, für die JD8 wichtige neue Dokumente und Quellen rund um Jüngers „Arbeiter“ zu edieren, die bislang noch unveröffentlicht waren. Zudem präsentiert die JD8 eine umfassende Sammlung meist noch unveröffentlichter politischer Briefe Ernst Jüngers aus den Jahren 1929 bis 1945 an Korrespondenzpartner wie Ludwig Alwens, Ernst Niekisch, Hugo Fischer und Hans Grimm. Rezensionen zu neuer Literatur runden den Band ab, der die Forschung rund um Jüngers revolutionäres Engagement bis in die frühen 30er Jahre hinein weiter befeuern wird. Wir dürfen gespannt sein.
Das nächste große Gesellschaftsereignis wird im Mai 2026 unsere 2. Jünger-Reise auf den Spuren der sardischen Reisetagebücher sein. Als Reisedatum bietet sich hier besonders das Wochenende von Christi Himmelfahrt an, also der 14.-17. Mai, Donnerstag bis Sonntag. Allen jenen, die jetzt schon Interesse haben, bei dieser zweiten sinnlich-lukullischen Erkundung des Jüngerschen Denk- und Wirkkosmos dabei zu sein, sei angeraten, sich dieses Wochenende schonmal im Kalender zu blockieren. Das Wochenende ist allerdings, dies sei hier angemerkt, noch nicht final gesetzt (wenn auch wahrscheinlich), da bzgl. der Reise auch Flugverbindungen nach Cagliari und Hoteldisponibilitäten berücksichtigt werden müssen. Eine definitive Entscheidung, welches Maiwochenende es letztlich sein wird, wird erst im Lauf des Herbstes getroffen. Aufgrund der begrenzten Plätze, die eine solche Reise mit sich bringt (maximal 25 Personen), gilt wie in Paris wieder das altbewährte Prinzip first come first serve. Je eher man sich also bei Herrn Oberle (sekretariat(at)juenger-gesellschaft.com) auf die Interessentenliste setzen lässt, desto besser. Was die Modalitäten der Reise bzgl. Buchungen und Anzahlungen betrifft, so werden diese sehr ähnlich sein wie bereits in Paris.
Im Namen des gesamten Vorstands darf ich Ihnen nun einen
herrlich-mußevollen August in brütender Hitze, guter Gesellschaft
und bei prickelnder Lektüre wünschen!
Weitere Fragen richten Sie bitte entweder direkt an mich,
an den zweiten Vorsitzender Carsten Martin,
oder an Herrn Oberle.
Ihr Albert C. Eibl
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SAVE THE DATE – Nächste Jünger-Tagung vom 11.-13. April 2025 in Bad Saulgau
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Liebe Mitglieder und Freunde der Ernst und Friedrich Georg Jünger-Gesellschaft e.V.,
mit dem am Freitag, dem 26. Januar 2024 erklärten, sofortigen Rücktritt des 1. Vorsitzenden, Herrn Dr. Alexander Pschera, stellt sich unerwartet eine große Herausforderung für den Verein. Als Gesellschaft, die sich dem Leben und Wirken zweier Brüder verpflichtet fühlt, die souverän und mit Sinn für das gerade Notwendige die Fährnisse zweier Weltkriege durchschifften, werden wir auch diese temporäre Krise meistern und mit neuen Ideen und Tatendrang den produktiven Fortbestand der Gesellschaft für die nächsten Jahre sichern.
Mit Beschlussfassung vom 29. Januar 2024 in einer dringlichen, außerordentlichen Vorstandssitzung, vertreten durch den bis vor Kurzem Stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn Albert C. Eibl, und der Schatzmeisterin, Frau Roswitha Mayer, wurde die Neuausrichtung des Vereines bekräftigt und die Aufrechterhaltung aller bisher ins Auge gefassten Pläne (Jünger-Reise nach Paris 2024, Tagung 2025 in Saulgau) festgestellt.
Mit dem überraschenden, sofortigen Austritt von Dr. Alexander Pschera aus dem Vorstand ist Albert C. Eibl als bisheriger Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft und Mitherausgeber der Jünger-Debatte, in der außerordentlichen Vorstandssitzung vom 29.Januar 2024 durch den verbliebenen Vorstand zum 1. Vorsitzenden des Vereines ernannt worden. Er ist sich der damit einhergehenden Verantwortung und den damit verbundenen Pflichten bewusst und wird sein Bestes geben, den neu eingeschlagenen Kurs der Gesellschaft erfolgreich fortzuführen und eine stabile Weiterarbeit an den bisher ins Auge gefassten Projekten zu gewährleisten.
Auch mit der vakanten Stelle des Stellvertretenden Vorsitzenden ist der Vorstand, nunmehr alleinig vertreten durch Albert C. Eibl und die Schatzmeisterin Roswitha Mayer, laut Satzung voll stimm- und aktionsfähig. Der neue Vorstand wird sich dennoch so schnell wie möglich darum bemühen, einen geeigneten Kandidaten aus den Reihen der Gesellschaft zu finden, um die Stelle des Stellvertretenden Vorsitzenden schnellstmöglich adäquat zu besetzen.
Da im Moment kein akuter Handlungsbedarf besteht, Neuwahlen anzustrengen, ergeht der Vorschlag des Vorstands, diese im Rahmen der im Frühjahr 2025 in Saulgau stattfindenden Tagung abzuhalten (Details zur Tagung und zum Oberthema derselben werden im Lauf des Jahres kommuniziert).
Veränderungen sind immer Herausforderungen und sollten in Vertrauen und Zuversicht münden.
Die Neuausrichtung der Gesellschaft, die mit dem Konzept der sinnlich-erfahrbaren „Jünger-Reise“ im Mai in Paris eine erste vielversprechende Verwirklichung erfahren wird – eine Idee des jetzigen Vorsitzenden Albert C. Eibls – stößt auf reges Interesse und wurde in seiner jetzigen Form gemeinsam mit Herrn Dr. Pschera in seinen Stationen geplant. Die Paris-Reise findet vom 17.- 20.05.2024 statt. Infos dazu werden laufend auf der Webseite aktualisiert, Impulsvorträge durch die Professoren Hervier und Poncet sind in Planung.
Eine größere Präsenz der Jünger-Gesellschaft auf Social Media, um dadurch auch jüngere Interessenten auf das Wirken der Gesellschaft aufmerksam zu machen, ist ein weiteres Ziel des aktuellen Vorstands. Die Erstellung eines Instagram- Accounts, der vom Vorstand in regelmäßigen Abständen kuratiert wird, ist für kommenden Monat bereits anvisiert.